Befragung zu Cannabisarzneimitteln im Alltag

Befragung zu Cannabisarzneimitteln im Alltag

Studie der Uni Mainz

Wie werden Cannabisarzneimittel im Alltag angewendet, welche Wirkungen erleben Patientinnen und Patienten – und wie schätzen Betroffene ihre Fahrtüchtigkeit unter der Therapie ein? Diesen Fragen geht eine neue wissenschaftliche Online-Befragung der Universitätsmedizin Mainz nach. Ziel der Studie ist es, die tatsächliche Versorgungssituation von Menschen, die medizinisches Cannabis nutzen, wissenschaftlich fundiert zu erfassen.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen unter anderem die Form der Einnahme, Dosierung und individuelle Erfahrungen im Alltag. Die Forschenden möchten zudem erfahren, welche erwünschten oder unerwünschten Begleitwirkungen unter der Therapie auftreten und ob Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz Medikation am Straßenverkehr teilnehmen beziehungsweise wie sie ihre Fähigkeit zum sicheren Führen von Fahrzeugen selbst einschätzen.

Nach Angaben der Studienleitung soll die Erhebung dazu beitragen, ein realitätsnahes Bild der Anwendung von Cannabisarzneimitteln in Deutschland zu gewinnen und bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse um alltagsbezogene Erfahrungswerte zu ergänzen.

Die Teilnahme an der Online-Befragung erfolgt vollständig anonym. Nach Angaben der Verantwortlichen werden weder Namen noch Adressen oder andere direkt identifizierende Daten erhoben. Sämtliche Angaben würden unter Einhaltung der geltenden Datenschutzbestimmungen ausschließlich zu wissenschaftlichen Zwecken verarbeitet, ausgewertet und veröffentlicht.

Geleitet wird die Studie von Cora Wunder. Zum wissenschaftlichen Team gehören außerdem Marica Hundertmark, André Ihlenfeld sowie Assaf Landschaft. Beteiligt sind neben der Abteilung Forensische Toxikologie des Instituts für Rechtsmedizin in Mainz auch die Copeia GmbH.

Verantwortlich für die Durchführung ist das Institut für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Mainz mit Sitz am Institut für Rechtsmedizin.

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