Cannabinoide, die auf Bäumen wachsen

Trema micranthum. Foto: Archiv Berger

Cannabinoide, die auf Bäumen wachsen

Über Cannabiswirkstoffe in ungewöhnlichen Gewächsen

Text: Markus Berger

Die klassischen Cannabinoide wie Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD) und Co. kennen alle Hanffreunde nur zu gut. Gerade ums THC wird vonseiten der Politik ein Tanz ums goldene Kalb veranstaltet, der geradezu lächerlich ist. Cannabispflanzen dürfen nur dann auf die Felder von Landwirten, wenn ein THC-Gehalt von maximal 0,3 Prozent nicht überschritten wird. CBD-Blüten werden von der Justiz kritisch betrachtet, weil man – extrem aufwändig, langwierig und teuer – aus großen Mengen kleinste Einheiten gewinnen könne, die im Fall des Konsums einen Rausch herbeiführen sollen. Die Cannabis-Pflanze ist dabei immer der arme Teufel. Doch es gibt, und das findet die Forschung nach und nach heraus, auch andere Pflanzen, die die fraglichen Cannabinoide produzieren – und die sind mitunter recht ungewöhnlich.

Über Pflanzen, die Cannabinoide enthalten, sind in der Vergangenheit diverse Informationen publiziert worden, so über Strohblumen, Moose, Farne und sogar über Rhododendron-Arten, die als Zierpflanzen beliebt und omnipräsent sind. Diese Gewächse produzieren zwar Cannabinoide bzw. analoge Substanzen, die mit dem menschlichen Endocannabinoid-System interagieren. THC jedoch wurde bislang in keinem anderen Organismus nachgewiesen als in Hanfpflanzen. In diesem Punkt müssen die Lehrbücher nun aber umgeschrieben werden.

Im Rahmen einer taxonomischen Revision wurde die Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) um diverse Pflanzengattungen erweitert. Wurden bisher nur Cannabis und der Hopfen zu dieser Familie gezählt, so kamen interessanterweise diverse Bäume hinzu, die zuvor in der Familie der Ulmengewächse (Ulmaceae) untergebracht waren. Und in zwei dieser Bäume konnten Forscher einige der klassischen Cannabinoide nachweisen, von denen zwei bislang nur aus der Hanfpflanze bekannt waren.

So enthält Trema micranthum, ein immergrüner Baum, der in Zentral- und Südamerika wie auch in Florida vorkommt und Capulin und Jamaican Nettletree genannt wird, THC, CBD und deren Säureformen in den Früchten, Blättern und Blüten, wie Wissenschaftler in den Jahren 2023 und 2024 herausgefunden haben. Die Pflanze hat blutzuckersenkende Eigenschaften und wird volksmedizinisch verwendet, ihre Blätter sind aber toxikologisch bedenklich. So lösen sie bei Tieren giftige Wirkungen aus, zum Beispiel Leber-, Lungen- und Nervenerkrankungen, die bis zum Tod reichen können.

Genauso interessant ist der Nachweis weiterer Cannabinoide in der verwandten, ebenfalls immergrünen Art Trema orientalis, die in Afrika, Asien und Australien vorkommt und Gunpowder Tree, Indian Charcoal-Tree, Oriental Trema und Pigeon Wood genannt wird. Dieser Baum produziert nämlich neben CBD und THC auch Cannabinol (CBN) in den Blüten, so zumindest die in der Studie analysierten Exemplare aus Thailand. Dies wurde bereits 2021 publiziert, ist aber bisher kaum jemandem aufgefallen. Damit lag der erste Nachweis von THC in einer anderen Pflanze als Cannabis vor. Und die Korrektheit der Neuaufnahme der Bäume in die Familie der Cannabaceae wird damit ebenfalls bestätigt. Auch dieser Baum hat antidiabetische, also blutzuckersenkende Effekte und wird in Nigeria volksmedizinisch zur Behandlung von Malaria und in diversen Gegenden Afrikas bei Diabetes, Erkrankungen der Atemwege, Entzündungen, Wurmerkrankungen und anderen Leiden verwendet. Die Wurzeln werden unter anderem zur Heilung oder Linderung von Traumata, Blutstau, blutigem Urin und Magen- und Darmblutungen, Abkochungen aus der Stammrinde als Wurmmittel und bei Verdauungsstörungen verwendet. Die Stammrinde kann interessanterweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen therapeutischen Zwecken dienen. Aufgüsse aus den Zweigen werden bei Fieber und Zahnschmerzen hergestellt und getrunken, während Blattabkochungen zur Behandlung von Malaria, als Gurgelmittel, zum Inhalieren, als Getränk und als Dampfbad zur Linderung von Zahnschmerzen, bei Muskel- und Knochenschmerzen sowie auch bei Geschlechtskrankheiten benutzt werden. Die Blätter des Baumes haben überdies schmerzlindernde, krebshemmende und krampflösende Wirkungen, die Früchte ebenfalls krebsbekämpfende Effekte.

Beide Bäume enthalten neben den Cannabinoiden zahlreiche weitere Inhaltsstoffe, darunter auch psychoaktive Terpene, Phenole und andere. Ähnlich wie es vom Hanf bekannt ist, weisen die Pflanzen eine Vielzahl an heilsamen Qualitäten auf. Cannabis-ähnliche Anwendungen der Bäume bzw. Pflanzenteile der Trema-Arten sind dabei nicht bekannt.

Daneben gibt es 19 weitere Arten in der Gattung, die bisher noch nicht auf Cannabinoide untersucht wurden, aber durchaus aussichtsreiche Kandidaten wären. Und daran sehen wir, dass die Forschung an Pflanzen noch ziemlich am Anfang steht, auch wenn es so scheint, als sei bereits sehr viel an Wissen geschöpft worden. Wir kratzen mit unseren Erkenntnissen nach wie vor nur an der Oberfläche, da bisher gerade mal 15 Prozent der bekannten Flora überhaupt wissenschaftlich untersucht worden sind. Es wird sich – und so viel ist jetzt schon sicher – noch so manche Pflanze finden, eventuell sogar der ein oder andere Pilz, die Cannabinoide in ausreichender Menge enthalten und vielleicht sogar entsprechend nutzen lassen. Jedenfalls sind THC und CBN als Alleinstellungsmerkmal von Hanfpflanzen mit den neuesten Forschungen aus der Ethnobotanik jetzt schon Geschichte, und es wird weiter spannend bleiben.

Hier die Monographien beider Pflanzen:

Trema micranthum (L.) Blume

Synonyme: Calyptracordia alba Britton, Celtis albicans Willd. ex Steud., Celtis canescens Kunth, Celtis chichilea Ruiz et Pav. ex Planch., Celtis curiandiuba M.Gómez ex Planch., Celtis lima Lam., Celtis lima Sw., Celtis macrophylla Kunth, Celtis micrantha (L.) Sw., Celtis microcarpa Salzm. ex Planch., Celtis microcarpa Salzm. ex Planchon, Celtis mollis Humb. et Bonpl. ex Willd., Celtis riparia Kunth, Celtis rufescens Banks ex Planch., Celtis rufescens Banks ex Planchon, Celtis rugosa Willd., Celtis schiedeana Schltdl., Cordia alba Roem. et Schult., Cordia ovata Brandegee, Gerascanthus albus (Jacq.) Borhidi, Rhamnus micrantha L., Sponia canescens (Kunth) Decne., Sponia chichilea Planch., Sponia crassifolia Liebm., Sponia grisea Liebm., Sponia lima (Sw.) Decne. ex Planch., Sponia macrophylla (Kunth) Decne., Sponia micrantha (L.) Decne., Sponia micrantha (L.) Decne. ex Planch., Sponia mollis Decne., Sponia riparia Decne., Sponia rufescens Planch., Sponia rugosa (Willd.) Decne. ex Planch., Sponia schiedeana Planch., Sponia stipellata Bello, Trema canescens Blume, Trema chichileum (Planch.) Blume, Trema floridana Britton ex Small, Trema lima (Sw.) Blume, Trema macrophyllum (Kunth) Blume, Trema melinonum Blume, Trema micrantha var. floridana (Britton) Standl. et Steyerm., Trema micrantha var. micrantha, Trema micrantha var. strigillosa (Lundell) Standl. et Steyerm., Trema micranthum var. obtusatum Urb., Trema mollis (Humb. et Bonpl. ex Willd.) Blume, Trema orientale var. rugosa Kuntze, Trema riparium (Kunth) Blume, Trema rufescens (Planch.) Blume, Trema rugosum (Willd.) Blume, Trema schiedeanum (Planch.) Blume, Trema strigillosa Lundell, Urtica alnifolia Bert. ex Griseb., Varronia albaJacq.

Trivialnamen: Capulin, Jamaican nettletree

Die Art kommt in Zentral- und Südamerika wie auch in Florida vor. In vielen Quellen wird das mittlerweile ungültige Taxon Trema micrantha angegeben.

Ein brasilianisches Forschungsteam von der Universidade Federal do Rio de Janeiro hat in Früchten und Blüten der Pflanze das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) nachgewiesen (Coutinho 2023). Eine weitere Analyse wies die phenolischen Cannabinoide THC und CBD sowie die Säureformen THCA-A und CBDA in Früchten, Blättern und Blütenständen nach (Ribeiro et al. 2024). Psychotrope Anwendungen sind nicht bekannt. Die Art enthält überdies u.a. Vitexin, Paprazin und Terpenoide (Frimmel et al. 2000).

Die Blätter der Art haben hypoglykämische Eigenschaften (Schoenfelder et al. 2016), sind aber toxikologisch nicht unbedenklich, wie Beobachtungen bei Tieren ergaben. So können von Vieh verzehrte Blätter des Baumes mit Lebernekrose und Todesfällen in Verbindung gebracht werden, außerdem können sie eine tödliche Lungenerkrankung bei Schafen induzieren (Wouters et al. 2013). Bei Pferden, die die grünen Blätter der Pflanze gefressen hatten, resultierten Apathie, Bewegungsmangel, Blindheit, Rückenlage, Paddeln, Koma und Tod. «Die wichtigsten groben Befunde waren verstreute Blutungen, eine verstärkte lobuläre Struktur der Leber und ein Hirnödem» (Bandarra et al. 2010). Außerdem induzieren die Blätter bei Pferden neurologische Erkrankungen (Lorenzett et al. 2018). Auch Kaninchen «zeigten Anzeichen einer neurologischen Störung und starben, nachdem sie versuchsweise frische Blätter von Trema micrantha erhalten hatten. Bei einer Dosierung von 35 g/kg Körpergewicht erwies sich die Pflanze als toxisch für Kaninchen. (…) Die wichtigsten histologischen Befunde waren degenerative und nekrotische Läsionen, die die Leber und das zentrale Nervensystem betrafen» (Traverso und Driemeier 2000).

Trema orientalis (L.) Blume

Synonyme: Celtis commersonii Brongn., Celtis glomerata Hochst., Celtis guineensis Schumach. et Thonn., Celtis guineensis var. parvifolia Schumach., Celtis laeta Salisb., Celtis madagascariensis Bojer, Celtis orientalis L., Celtis rigida Blume, Colubrina leschenaultii G.Don, Sponia affinis Planch., Sponia africana Planch., Sponia andaresa Comm. ex Lam., Sponia argentea Planch., Sponia bracteolata Hochst., Sponia commersonii Decne. ex Planch., Sponia glomerata Hochst., Sponia guineensis (Schumach. et Thonn.) Planch., Sponia hochstetteri Planch., Sponia lucida Hassk., Sponia nitens Hook.f. ex Planch., Sponia orientalis (L.) Decne., Sponia scaberrima Miq., Sponia strigosa Planch., Sponia wightii Planch., Trema affine (Planch.) Blume, Trema africanum (Planch.) Blume, Trema argenteum (Planch.) Blume, Trema bracteolatum (Hochst.) Blume, Trema burmanni Blume, Trema commersonii (Decne. ex Planch.) Blume, Trema glomeratum (Hochst.) Blume, Trema grevei Baill., Trema griseum Baker, Trema guineense (Schumach. et Thonn.) Ficalho, Trema guineensis (Schum. et Thonn.) Ficalho, Trema hochstetteri (Planch.) Engl., Trema nitens (Hook.f. ex Planch.) Blume, Trema polygama Z.M.Wu et J.Y.Lin, Trema rigidum (Blume) Blume, Trema scaberrimum (Miq.) Blume, Trema sieberi Blume, Trema strigosum (Planch.) Blume, Trema wightiiBlume

Trivialnamen: charcoal-tree, gunpowder tree, Indian charcoal-tree, nalita, Oriental trema, pigeon wood

Die Art kommt in Afrika, Asien und Australien vor.

Die Blüten von thailändischen Exemplaren enthalten Cannabinoide (THC, CBD und CBN) in unterschiedlichen Mengen (Napiroon et al. 2021). Psychotrope Anwendungen sind nicht bekannt.

Die Pflanze enthält Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, Herzglykoside, Phytosterine, Fettsäuren, Kohlenhydrate, Iridoide, Xanthone und phenolische Verbindungen (Appau et al. 2023). Die Früchte enthalten Flavonoide, so u.a. Kaempferol und Catechin (Agrawal et al. 2023). Die Blätter enthalten Gerbstoffe, Saponine, Flavanoide und Triterpenoide, z.B. Simiarenol, Simiarenon, Trematol und Apigeniflavan (Adinortey et al. 2013; Das et al. 2023). Die Stammrinde enthält u.a. Octacosansäure, 1-Octacosanylacetat, Simiarenon, Simiarenol, Episimiarenol und den Triterpenalkohol Trematol, Methylswertianin, Decussatin, Glykoside von Decussatin, Swerosid, Scopoletin, (-)-Epicatechin, Lupeol, p-Hydroxybenzoesäure, Adian-5-en-3-on, 2α, 3β-Dihydroxyurs-12-en-28-o-Säure, (-)-Ampelopsin F, (+)-Catechin, (+)-Syringaresinol, N-(trans-p-Cumaroyl)-Tyramin, N-(trans-p-Cumaroyl)-Octopamin, trans-4-Hydroxyzimtsäure, 3,5-Dimethoxy-4-hydroxyphenyl-1-O-β-D-glucosid, Hexacosansäure, 3-O-β-Glucopyranosyl-ß-Sitosterol, 3,4-Dihydroxybenzoesäure, 2α,3α,23-Trihydroxyurs-12-en-28-o-Säure und β-Sitosterol (ebd.). Stamm- und Wurzelrinde enthalten Dihydrophenanthrene und Phenyldihydroisocumarine, so u.a. (9S*,10S*)-3-[7-(3,10-Dihydroxy-9-hydroxymethyl-2,5-dimethoxy)-9,10-dihydrophenanthrenyl]propenal, (9S*, 10S*)-3-[7-(5-O-beta-glucopyranosyl-10-hydroxy-9-hydroxymethyl-2,6-dimethoxy)-9,10-dihydrophenanthrenyl]propenal und (3R*,3aR*,4R*, 5S*)-6-O-alpha-Arabinopyranosyl-8-hydroxy-3-(4-hydroxyphenyl)-4-(4-hydroxyphenyl)-5-(3,5-dihydroxyphenyl)-3,3a-dihydrocyclopenta[1,2,3-de]isobenzopyran-1-on (Orientosid A) (Appau et al. 2023; Dijoux-Franca et al. 2001).

Die Pflanze wird im westlichen Teil Nigerias ethnomedizinisch zur Behandlung von Malaria eingesetzt (Oyebola et al. 2017; Olanlokun et al. 2017) und in diversen Gegenden Afrikas bei Diabetes mellitus, Erkrankungen der Atemwege, Entzündungen, Wurmerkrankungen und Oligurie verwendet (Adinortey et al. 2013). Die Wurzel wird zur Behandlung von Traumata, Blutstau, Hämaturie und Magen- und Darmblutungen verwendet. Die Abkochungen aus der Stammrinde dienen als Vermifugium und werden bei Verdauungsstörungen verwendet. Aufgüsse aus den Zweigen werden zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, Fieber, Geschlechtskrankheiten und Zahnschmerzen eingesetzt. Stammrinde und Blattabkochungen werden zur Therapie von Malaria, als Gurgelmittel, zum Inhalieren, als Getränk und als Dampfbad zur Linderung von Zahnschmerzen sowie bei Muskel- und Knochenschmerzen und ebenfalls bei Geschlechtskrankheiten benutzt. Die Blätter werden u.a. zur Behandlung von Husten und Halsschmerzen benutzt, wie auch mit Blättern von Bidens pilosa, Citrus aurantifolia und Schalen von unreifen Ananas gemischt. Die Mixtur wird ausgekocht und die Abkochung bei der Behandlung von Gelbsucht verwendet. Die in Zitronensaft eingeweichten Blätter werden als Mittel gegen Bronchitis, Husten und Lungen- und Rippenfellentzündung verwendet. Abkochungen der Blätter werden in Westafrika, Ostafrika und einigen Teilen Zentralafrikas und Madagaskars auch gegen Spul- und Hakenwürmer verwendet (Appau et al. 2023; Adinortey et al. 2013).

Die Art weist u.a. antiplasmodische und antimikrobielle Aktivität auf (Adinortey et al. 2013; Oyebola et al. 2017). Blütenextrakte «zeigten eine hemmende Wirkung auf Staphylococcus aureus-, Pseudomonas aeruginosa- und Acinetobacter baumannii-Stämme» (Napiroon et al. 2021). Die Stammrinde hat hypoglykämische Eigenschaften und kann zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verwendet werden (Dimo et al. 2006). Die Blätter und Früchte haben außerdem krebshemmende Effekte (Agrawal et al. 2023; Kabir et al. 2019). Die Blätter weisen überdies u.a. analgetische, antikonvulsive und antioxidative Wirkungen auf (Adinortey et al. 2013).

Literatur

Adinortey MB, Galyuon IK, Asamoah NO. (2013), Trema orientalis Linn. Blume: A potential for prospecting for drugs for various uses, Pharmacogn Rev. 7(13): 67-72.

Agrawal S, Das R, Singh AK, Kumar P, Shukla PK, Bhattacharya I, Tripathi AK, Mishra SK, Tiwari KN. (2023), Network pharmacology-based anti-pancreatic cancer potential of kaempferol and catechin of Trema orientalis L. through computational approach, Med Oncol. 40(5): 133.

Appau Y, Gordon PK, Kumordzie S, Kyene MO, Jnr PA. (2023), Trema orientale (L.) Blume: A review of its taxonomy, traditional uses, phytochemistry, pharmacological activities and domestication potential, Heliyon 10(1): e23640.

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Das R, Agrawal S, Kumar P, Singh AK, Shukla PK, Bhattacharya I, Tiwari KN, Mishra SK, Tripathi AK. (2023), Network pharmacology of apigeniflavan: a novel bioactive compound of Trema orientalis Linn. in the treatment of pancreatic cancer through bioinformatics approaches, 3 Biotech. 13(5): 160.

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