Psilocybin macht aggressive Fische ruhiger

Mangroven-Kärpflinge reagieren auf Psilocybin.

Psilocybin macht aggressive Fische ruhiger

Studie mit Mangroven-Kärpflingen

Psilocybin kann aggressives Verhalten selbst bei Fischen deutlich reduzieren. Das zeigt eine in Frontiers in Behavioral Neuroscience publizierte Studie. Eine Forschungsgruppe um Dayna Forsyth behandelte Mangroven-Kärpflinge (Kryptolebias marmoratus) einmalig mit einer wasserbasierten Psilocybin-Lösung. Das Ergebnis: Die Tiere bewegten sich insgesamt weniger und zeigten deutlich weniger aggressive Schwimmattacken gegenüber Artgenossen.

Die Forscher sehen darin einen weiteren Hinweis darauf, dass Psilocybin grundlegende Mechanismen sozialen Verhaltens beeinflussen könnte – eine Erkenntnis, die künftig auch für die medizinische Forschung relevant sein könnte.

Paper: Forsyth D, Faraone N, Lamarre SG, Currie S (2026), The magic of mushrooms: psilocybin influences behavior in the mangrove rivulus fish, Kryptolebias marmoratus, Front. Behav. Neurosci. 20:1767175. doi: 10.3389/fnbeh.2026.1767175