Vom Berg herunterkommen – Wissenschaft, Meditation und Psilocybin
Doku im Schweizer Fernsehen
Auf der Rigi wagt eine Gruppe langjährig praktizierender Zen-Meditierender ein außergewöhnliches Experiment: Unter kontrollierten Bedingungen nehmen sie psychedelische Pilze ein. Initiiert wurde das Projekt vom Zürcher Neurowissenschaftler Franz X. Vollenweider und dem Zen-Lehrer Vanja Palmers. Ihr Ziel ist es, mithilfe wissenschaftlicher Methoden und meditativer Erfahrung neue Zugänge zum menschlichen Bewusstsein zu erforschen und die Beziehung zur Natur zu vertiefen.
Schon der Chemiker Albert Hofmann, Entdecker des LSD, setzte sich zeitlebens für den verantwortungsvollen Einsatz psychedelischer Substanzen in der Forschung ein. Heute ist dies in einigen Ländern wieder möglich. Vollenweider arbeitet dabei mit Psilocybin, dem Wirkstoff sogenannter „Zauberpilze“. In der richtigen Dosierung, so seine Forschung, könne die Substanz intensive, positiv empfundene Erfahrungen von Ich-Auflösung und Verbundenheit auslösen.
Gemeinsam mit Palmers entwickelte er ein Doppelblind-Experiment, das gezielt mit erfahrenen Meditierenden durchgeführt wurde. Die niederländische Filmemacherin Maartje Nevejan begleitete das Projekt auf der Rigi und porträtiert sowohl die Teilnehmenden als auch die beiden sehr unterschiedlichen Köpfe hinter dem Versuch.
Entstanden ist ein eindrücklicher Film über eine innere Reise, der zeigt, wie psychedelische Erfahrungen in Kombination mit Meditation neue Perspektiven auf geistige Gesundheit, Spiritualität und den achtsamen Umgang mit unserer Umwelt eröffnen können.





